Die Auswirkungen von Digitalisierung und Globalisierung auf die Arbeitswelt sind nicht mehr zu übersehen.

Die Konsequenz sind neue Arbeitsformen, welche die bisherigen Methoden so rasant und so weit wie noch nie in der Geschichte der Menschheit hinter sich lassen. Denn vormals spielten die digitale Prozess- und die Büroautomatisierung eine eher untergeordnete Rolle, und der Umfang von Datenmengen und Anwendungen war sehr beschränkt. Folgerichtig wurde alles in den eigenen vier Wänden in eigens verwalteten Serverräumen gehalten. Überregionale und global agierende Organisationen nutzten zeitbegrenzt gemietete Leitungen und Wege zum Austausch ihrer Daten.

Diese Situation hat sich inzwischen massgeblich verändert. Agilität und Flexibilität stehen im Vordergrund, denn Geschäftsprozesse und IT-Landschaften dürfen im Zuge der digitalen Transformation zeitlich und örtlich nicht mehr begrenzt sein. Darin manifestiert sich die durch die Digitalisierung sich verändernde Arbeitswelt. Work 4.0 und Smart Working sind die sichtbaren Zeichen dieser Veränderung. Digitale, intelligente Workflows vernetzen unternehmensweite Prozesse, Daten und Dokumente, über den gesamten Globus verteilt, sodass im Sekundentakt ein riesiges, jedoch unverzichtbares Datenvolumen generiert wird. Cloud-Anwendungen bieten Unternehmen die Verfügbarkeit grosser IT-Kapazitäten mit leistungsstarkem Front-End zu geringeren Kosten pro Benutzer oder Applikation, als dies mit traditionellen Ansätzen möglich gewesen wäre. Damit lassen sich die Risiken für Unternehmen hinsichtlich Kapitalbedarf, Abhängigkeit, Implementierung, Betrieb und Wartung verringern. Die Verlagerung von On- zu Off-Premises und die daraus resultierende Möglichkeit der Skalierung künftiger Prozesse existiert für alle Unternehmen und Einrichtungen, unabhängig von ­deren Grösse.

Diese Verschiebung zieht unvermeidlich Konsequenzen nach sich. Eine davon: Der Blick muss auf die Konnektivität gerichtet werden. Eine IT- oder AV-Architektur, die auf Off-Premises und Cloud-Computing ohne hochwertige und zuverlässig stabile Verbindungen basiert, ist riskant. Höchste Performance in Rechenzentren und Gebäuden setzt State-of-the-Art-Produkte voraus – speziell in Bezug auf die Verkabelungsinfrastruktur. Im Bereich der kupfergebundenen Konnektivität sind mehr denn je leistungsstarke, flexible und wirtschaftliche Lösungen gefragt, die eine ausreichende Bandbreite bieten und sich modular an künftige Anforderungen anpassen lassen.

Patchkabeln ist hier ein besonderes Augenmerk zu widmen, denn sie stellen gewissermassen die beweglichen Lebensadern moderner Kommunikationsinfrastruktur dar, um den beschriebenen stetig wachsenden Performance-Anforderungen gerecht zu werden. Mit ihrer Zuverlässigkeit stehen und fallen daher die Funktion und Versorgung ganzer Unternehmensstandorte und die künftige Digitalisierung von Unternehmensprozessen. Denn eine effiziente Verkabelung ist die physikalische Grundlage für Hochgeschwindigkeits-Applikationen im Büro- und Gebäudeverkabelungsbereich. Ein einziges unzuverlässig arbeitendes Patchkabel kann die gesamte Kommunikation zwischen Servern mit unternehmenskritischen Daten und Funktionen gefährden und als Konsequenz davon sehr hohe Folgekosten verursachen – was sich durch eine korrekte Auswahl von Qualität und Leistungsklasse verwendeter Patchkabel auf einfache Weise erfolgreich vermeiden lässt.

Zuverlässige Konnektivität durch Patchkabel von Lindy 
Leiterwerkstoff, Kabelaufbau, Schirmung und Isolations- bzw. Kabelmantelmaterialien sind entscheidende Faktoren für die Signalqualität und damit die Leistungsfähigkeit eines Patchkabels in seinem jeweiligen Anwendungsbereich:

CAT.5 – Standard für Prosumer
Im Prosumer-Bereich bewährt und häufig verwendet für ­Gigabit-Ethernet-Anwendungen, die durch Betriebsfrequenzen bis 100 MHz ermöglicht werden.

CAT.6 – Professionelle Anwendungen
Professionelle Anwender greifen gerne zu diesem Allrounder der Netzwerk-Konnektivität, der auch mit stark ausgelasteten grossen Netzwerken und selbst 10 GBase-T (Cat 6A) zurechtkommt.

CAT.7 – Höhere Datenraten
Mit verbesserter Schirmung und Betriebsfrequenzen bis 600  Hz kommen diese Kabel auch in sehr grossen 10 GBase-T-Installationen mit hoher Last zum Einsatz.

CAT.8 – Top of the Line
Gerüstet für die neuesten Ethernet-Standards 25 GBase-T und 40 GBase-T sind Cat.8-Kabel typischerweise in Rechenzentren als Verbindungen zwischen Switches und Routern zu finden.

Mehr über Lindy Patchkabel erfahren Sie auf lindy.com/PatchCables