Ob wir es nun digitale Transformation oder Digitalisierung nennen, Fakt ist: Dieser Umbruch hat höchste Priorität bei Business- und IT-Entscheidern. Diesen Eindruck erhält man nicht nur bei einem Blick in die einschlägigen Medien, auch aktuelle Studienergebnisse, beispielsweise von IDC, bestätigen dies. Unternehmen und Organisationen sind sich einig, dass ihr Wachstum und ihre Wettbewerbsfähigkeit stark davon abhängig sind, ob die IT ihre Strategie an den Zielen der Organisation ausrichtet und diese unterstützt, wenn nicht sogar trägt.

Ebenfalls ist es jedoch kein Geheimnis, dass die IT immer komplexere Aufgaben zu bewältigen hat: Für Westeuropa wird prognostiziert, dass 2021, also in etwas mehr als 3 Jahren, beinahe zwei Drittel der mit dem Netz verbundenen Geräte M2M-Module sein werden. Das IoT hält unaufhaltsam Einzug. Und bereits für das Jahr 2020 erwarten wir, dass zwei Drittel aller Geräte mobil sein werden.

Mehr Geräte, mehr Applikationen, mehr Datenverkehr, mehr Mobilität: ein Meer an Mehr. In Anbetracht dessen stellt sich die Frage: Wie bewältigen wir in der IT diese Geräte- und Datenflut, insbesondere wenn wir die zunehmend tragende Rolle der IT für den Unternehmenserfolg berücksichtigen?

Da wir nicht davon ausgehen können, mehr Ressourcen zu bekommen, müssen wir an anderer Stelle ansetzen: einfache, intuitive Bedienung, kontextbasierte Automatisierung und leistungsfähige Analytik. Wir nennen das bei Cisco «The Network Intuitive». Es lernt permanent dazu, passt sich ständig an und erkennt selbstständig und zuverlässig Sicherheitsgefahren im unverschlüsselten und verschlüsselten Datenverkehr.

1. Vereinfachung
Dank Software Defined Access wird der Access als eine einheitliche Fabrik betrachtet, anstelle von vielen einzelnen Switchen oder Access Points. Das ermöglicht uns unter anderem, Benutzersegmentierung für beispielsweise IoT-Geräte ganz einfach über das gesamte Netzwerk zu regeln – inklusive der Policies.

2. Automatisierung und Analytik
Repetitive Konfigurationsaufgaben nehmen viel Zeit in Anspruch und sind erst noch anfällig für Fehler. Im intent-based Networking, wie wir es mit dem Network Intuitive betreiben, können wir ehemals aufreibende Aufgaben, zum Beispiel QoS-Einstellungen, netzwerkübergreifend vornehmen. Wir formulieren unsere Absicht abstrakt im GUI von DNA Center, welches diese Absicht dann in die Konfiguration für die einzelnen Netzwerkgeräte übersetzt. Die Performance und der Datenverkehr werden zudem ständig analysiert und ausgewertet; das Netzwerk lernt seinen Normalzustand kennen und kann automatisch und proaktiv handeln, wenn es drohende Engpässe erkennt.

3. Sicherheit
Sicherheit darf nicht on top, sondern muss integraler Bestandteil der Netzwerkarchitektur sein. Die Bedrohungsvektoren sind heute so vielfältig, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir ständig unsere Augen und Ohren offenhalten. In der IT bedeutet dies: Wir müssen das Netzwerk als Sensor betrachten und nutzen (NaaS) und die Bedrohungen auch gleich dort stoppen, wo wir sie entdecken (NaaE). Dank der Verhaltensanalyse von Encrypted Traffic Analytics auf der neuen Catalyst 9000-Familie sind wir sogar in der Lage, im verschlüsselten Datenverkehr Bedrohungen aufzuspüren, wohlgemerkt ohne ihn aufzubrechen.

Ein weiteres spannendes Ergebnis der oben genannten IDC-Studie ist übrigens, dass Unternehmen, die fortlaufend in moderne und agile Netzwerkinfrastrukturen investieren, spürbar erfolgreicher sind. Dies schlägt sich sowohl in höheren Umsätzen nieder als auch in höherer Effizienz im Operativen und in höherer Kundenzufriedenheit. All diesen Unternehmen ist gemein, dass sie das Netzwerk nicht als notwendiges Inventar sehen, sondern begreifen, dass ihnen die Agilität, die Sicherheit und die Innovationskraft eines modernen Netzwerks einen wichtigen Wettbewerbsvorteil geben.

Glücklicherweise kommt die Digitalisierung nicht über Nacht, sodass Sie Schritt für Schritt die geeigneten Massnahmen ergreifen können, um Ihr Unternehmen sicher in der digitalen Transformation zu begleiten.

Nähere Informationen zum Network Intuitive bekommen Sie unter www.cisco.ch, wo Sie ebenfalls die erwähnte IDC-Studie finden, oder durch unsere Spezialisten bei der ALSO Schweiz AG.